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Symposium "Safer Nightlife" Drucken
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Seit Ende 2007 widmet sich der Chill out e.V. unter anderem der Entwicklung von Intervention der Gesundheitsförderung im Nachtleben.

Feste, Konzerte, Tanzveranstaltungen, Diskos, Bars und Clubszenen, aber auch frei zugängliche öffentliche Treffpunkte sind ein fester Bestandteil der städtischen Kultur und tragen für einen großen Teil der jungen Bevölkerung ganz erheblich zur Lebensqualität bei.

Das Nachtleben verbindet sich aber auch mit besonderen Risikosituationen, in die sich junge Menschen aktiv, jedoch nicht immer bewusst begeben.

Mit unserem „Safer Nightlife“-Projekt wollen wir dazu beitragen, dass Gesundheitsförderer, Kulturbetreiber und Veranstaltungshäuser, Pädagogen und Verwaltung zu gemeinsamen Strategien der Gesundheitsförderung im Nachtleben finden.

Dazu laden wir ausgewählte Potsdamer Kooperationspartner am 08. Mai 2009, 11:00 bis ca. 13:30 Uhr zu einem Symposium.

Für den Workshop haben wir Referenten eingeladen, die seit vielen Jahren im Themenbereich aktiv sind und unseren Blick auf die Thematik erweitern sollen.
Hauptziel soll es jedoch sein, darüber ins Gespräch zu kommen, Bedarfe für die Gesundheitsförderung in Potsdams Nachtleben zu ermitteln sowie Zielvorstellungen und erste Ideen für konkrete Projektschwerpunkte zu entwickeln.

Wenn sie von uns bislang keine Einladung erhalten haben, jedoch an einer Teilnahme interessiert sind, bitten wir Kontaktaufnahme mit uns.


Kurzinformationen zum Projekt „Safer Nightlife“

Ziele

Allgemein:

  • Steigerung der subjektiven und objektiven Gesundheit junger Menschen
  • Förderung von als schön und angenehm erlebten Tanz- und Ausgeherlebnissen

Teilziele zur Förderung der psychischen und körperlichen Gesundheit können sein:

  • Förderung einer sicheren Teilnahme am Straßenverkehr (Werben für Nüchternheit am Steuer und risikoarmer Fahrweise)
  • Prävention von HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten (Werben für Kondomgebrauch und Einhaltung weiterer Safer-Sex-Regeln)
  • Abbau sexueller Belästigung (Problematisierung von sexistischem Verhalten und ungewollter „Anmache“)
  • Abbau von Aggression und Gewalt am und um den Veranstaltungsort herum
  • Förderung eines risikoarmen Gebrauchs und der Abstinenz von psychoaktiven Substanzen

Dialoggruppen

  • „Ausgehende“ Jugendliche und junge Erwachsene
  • Veranstalter und Clubbetreiber
  • Akteure des Gesundheitswesens und der Jugendarbeit
  • Verwaltung (z. B. Jugendamt, Gesundheitsamt, Ordnungsamt, Polizei)

Um ihre Verantwortung gegenüber ihren Kunden und Besuchern und ihr Engagement in der Gesundheitsförderung zu stärken, arbeitet das Safer-Nightlife-Projekt direkt mit den Veranstaltern zusammen und initiiert einen Dialog mit Club- und Bar-Verantwortlichen, Besuchern und dem Umfeld des Clubs.

Strategien

  • Bedarfsermittlung für Präventionsaktivitäten: frühzeitige Erkennung von problematischen Entwicklungen und Trends (z. B. Drogenkonsummuster) über die Zusammenarbeit mit Veranstaltern und direkten Kontakt zu Konsumenten. Mittelfristig Etablierung eines „Früherkennungssystems“ für auftretende kommunale Belastungen
  • Information und Schulungen von Clubbetreibern, Personal, Türstehern etc. zu Aspekten des Gesundheitsschutzes und der Gesundheitsförderung
  • Unterstützung bei der strukturellen Verankerung von Gesundheitsförderung im Einrichtungskonzept
  • Präventionsaktivitäten vor Ort
  • Netzwerkbildung in der Kommune


Kontakt: Rüdiger Schmolke, Chill out, 0331.5813-231, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Du musst Javascript aktivieren, damit du es sehen kannst

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