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Grundlage der praktischen Arbeit der Suchtpräventionsfachstelle bilden die Ansätze der

  • ressourcenorientierten Gesundheitsförderung und Prävention 
sowie der
  • akzeptierenden Drogenarbeit.

Unser Ziel ist die Etablierung adäquater, akzeptanzorientierter, kompetenzfördernder Präventions- und Bereitstellung niedrigschwelliger Beratungsangebote.

Die Leitlinien der akzeptierenden Drogenarbeit beinhalten besonders die Wahrung und den Schutz der Würde jedes Einzelnen. Wir unterstützen den Dialog zwischen unterschiedlichen Werten und Lebensstilmodellen. Im Sinne der Betroffenenkompetenz sind Selbstbestimmung und Aktivierung von Selbstheilungskräften für uns von großer Bedeutung.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten szenenah, auf den Einzelfall und die jeweiligen Probleme der Klientinnen und Klienten bezogen, bedarfs-, ressourcen- und lösungsorientiert. Dabei werden die Bezugspersonen aus dem vorhandenen sozialen Umfeld soweit wie möglich mit einbezogen.

Eine wesentliche Voraussetzung für die Kommunikation ist ein auf gegenseitigem Respekt basierender Kontakt zu den Lebenswelten drogenkonsumierender Jugendlicher und junger Erwachsener. Unsere Klientinnen und Klienten sind Menschen, die sowohl das Recht haben, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen als auch die Pflicht, dafür die Verantwortung zu übernehmen. [Mehr zur Akzeptierenden Drogenarbeit auf Wikipedia.]

Ressourcenorientierte Gesundheitsförderung und Prävention stärkt die Lebenskompetenzen und Bewältigungsressourcen von Kindern und Jugendlichen, sowohl einzeln als auch in Gruppen, sowohl individuell als auch sozial. Sie stärkt Mechanismen der Selbstwirksamkeit und Selbstkontrolle, erhöht gesundheitsrelevantes Wissen und unterstützt Änderungen in Richtung eines gesunden Verhaltens, das auch die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben und schwierigen Lebenssituationen erleichtert. [Mehr zu den Grundlagen moderner Gesundheitsförderung auf Wikipedia.]

Unsere wichtigsten Leitsätze in Stichpunkten:

  • Dialog zwischen unterschiedlichen Werten und Lebensstilen: Wir akzeptieren, dass Rausch, Grenzerfahrung und Drogenkonsum für viele zu ihrem Leben dazu gehört.
  • Akzeptanz: Information und Beratung knüpft an den Lebensstilen unserer NutzerInnen an und setzt keine Bereitschaft zur Reduktion des Konsums oder Abstinenz voraus. Wir stellen keine Vorbedingungen und verzichten auf sofortige Veränderungsappelle. Reduktion, zeitweiser Verzicht und Abstinenz können von unseren Nutzern selbst definierte Ziele sein, die wir in unserer Arbeit bestärken.
  • Förderung: Wir unterstützen bei der Wahrnehmung und Entfaltung der Persönlichkeit sowie einer aktiven und kreativen Lebensgestaltung. Kindern und Jugendlichen geben wir die Möglichkeit, ihre eigenen persönlichen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten zu entdecken und weiter zu entwickeln.
  • Wahrung und Schutz der Würde jedes Einzelnen: Kommunikation basiert auf gegenseitigem Respekt.
  • Freiwilligkeit: Menschen entscheiden selbst, ob sie unsere Angebote und Hilfe in Anspruch nehmen.
  • Bedürfnisorientierung: Unsere Arbeit knüpft an den Bedürfnissen unserer NutzerInnen und deren jeweilige Situation oder Problemlage an.
  • Betroffenenkompetenz: Wir bestehen darauf, dass unsere KlientInnen die ExpertInnen für ihr eigenes Leben sind.
  • Ressourcen- und Lösungsorientierung: Wir stärken Selbstwirksamkeit und Selbstkontrolle und unterstützen bei der Suche nach eigenen Lösungen.
  • Sachliche Information und Aufklärung: Wir akzeptieren das Bedürfnis nach Rausch und Grenzerfahrung und sensibilisieren für Gesundheitsrisiken.
  • Mündigkeit und Risikokompetenz als Leitbilder für einen sensiblen Umgang mit Drogen und Konsum: Wir plädieren für einen selbst bestimmten, aufgeklärten, genussorientierten, verantwortungsvollen, gesundheits- und risikobewussten Gebrauch.
  • Einsatz für eine humane Drogenpolitik und Verhältnisprävention:
    Chill out arbeitet aktiv im sozialen Netzwerk des Landes Brandenburg und der Stadt Potsdam. Die MitarbeiterInnen nehmen aktiv an themenbezogenen Arbeitskreisen und Gremien teil und setzen sich für eine humane Drogenpolitik und Verhältnisprävention ein.
 

News
Termine
Wed Feb 08 @09:00AM - 05:30PM
Papilio (Kurs I) Vertiefungsseminar 2
Wed Mar 14 @09:30AM - 05:00PM
Kinder in suchtbelasteten Familien
Wed Mar 21 @09:30AM - 04:00PM
Fortbildung: Die Entdeckung der Stille
Wed Mar 28 @09:00AM - 01:00PM
Papilio (Kurs II) MODUL VI: „Integration und Reflexion“

Direkt zu Trampolin

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Direkt zu Papilio - Suchtprävention im Kindergarten

Direkt zur Drugchecking-Initiative Berlin-Brandenburg: www.drugchecking.de

 

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