|
Als vom Landesjugendamt
anerkannte Beratungsinstitution bieten wir seit dem 01.01.2012 Fachberatungen für
freie und öffentliche Träger der Jugendhilfe im Land Brandenburg.
Das vom Ministerium
für Bildung, Jugend und Sport bereitgestellte Beratungsprogramm dient der Qualitätsentwicklung, Praxisbegleitung und Optimierung von Strukturen im Bereich der Jugend(sozial)arbeit.
Mehr zum
Beratungsprogramm finden Sie auf lja.brandenburg.de [mehr…].
Die Kosten für die Fachberatung werden aus dem Beratungsprogramm zur Verfügung gestellt.
Gerne beraten wir Sie zu einem oder mehreren der folgenden Themenbereiche:
- Ausbau
und Qualifizierung gesundheitsfördernder und suchtpräventiver Ansätze in der
Jugendarbeit im Umgang mit Konsum, Missbrauch und Sucht
- Ausbau
und Qualifizierung geschlechtsspezifischer Ansätze, Implementierung von
Gendermainstreaming sowie der Mädchen- und Jungenarbeit
- Konzept-,
Praxis- und Fallreflexion
- Krisenintervention,
Unterstützung bei aktuellen Schwierigkeiten in der Praxis oder im Team
- Entwicklung,
Planung, Durchführung und Evaluation von neuen Angeboten und Modellprojekten
- Projektbegleitung,
z. B. Hilfestellung bei Auftragsklärung, Ziel- und Methodenfindung sowie bei
der Flexibilisierung von Angeboten
- Unterstützung
bei der Zusammenarbeit mit Angehörigen und dem sozialen Umfeld
- Begleitung
in der Kooperation mit anderen Hilfeträgern sowie bei regionaler Vernetzung
Unsere beraterischen Grundhaltungen:
- Unsere Rolle als Berater sehen wir in der Begleitung von Prozessen und in der Anregung zum Perspektivenwechsel, bei der Findung von Ressourcen, bei der Anleitung von Methoden, der Wissensvermittlung sowie bei der Entwicklung von eigenen Lösungsstrategien.
- Unser Schwergewicht liegt dabei auf Methoden, die eigene neue Erfahrungen und Sichtweisen bei den zu Beratenden zulassen und herausfordern.
- Wir verwenden Methoden aus der systemischen Beratung, der multikausalen Fallarbeit, der Körperarbeit sowie Kreativtechniken aus der modernen Erwachsenenbildung.
- Unsere BeraterInnen bringen sich während der Fachberatung thematisch ein. Wir ermöglichen eine Prozess- und „Draufsicht“, bieten Zusammenfassung und geben Orientierung.
- Dabei stellen wir unsere persönlichen Resonanzen und Erfahrungen zur Verfügung und begleiten den Prozess praxisbezogen sowie ressourcen‑, bedarfs‑, teilnehmer‑, ergebnis‑ und zielorientiert.Bei Bedarf erhalten die Teilnehmer Handreichungen zu den bearbeiteten Themenfeldern.
Die Beratung wird landesweit angeboten und kann vor Ort oder auf Wunsch der Beratungsnehmer auch in unseren Räumlichkeiten stattfinden.
Unser Beratungsteam:
Katharina Richter
- Geb.: 1966, Erzieherin,
Dipl. Sozialarbeiterin/-pädagogin (FH)
-
Beraterische
Zusatzqualifikationen: Systemische Therapeutin (SG), Suchttherapeutin (VDR)
- Seit 2000 tätig als fest
angestellte Mitarbeiterin mit folgenden Arbeitsschwerpunkten: Drogen- und
Suchtberatung, Erwachsenenbildung, Referentin und Coach für MultiplikatorInnen
und Fachkräfte, langjährige nebenberufliche Praxiserfahrungen in der
Mädchenarbeit
Rüdiger Schmolke
- Geb. 1969,
Politikwissenschaftler (MA)
-
Beraterische
Zusatzqualifikation: Master of Public Health (MPH)
- Seit 2007 tätig
als fest angestellter Mitarbeiter mit den Arbeitsschwerpunkten: Leitung der
Suchtpräventionsfachstelle; Drogen- und Suchtberatung, Erwachsenenbildung,
Referent und Coach für MultiplikatorInnen und Fachkräfte
Peter Moser
- Geb. 1965, Einzelhandelskaufmann,
Diplomsozialpädagoge/Diplomsozialarbeiter (FH)
-
Beraterische Zusatzqualifikationen:
Kontakt und Autorität (GIM), Systemisches Denken in Beratung und Bildung (MANNE
e.V.)
-
Langjährige
Praxis in der geschlechtsbewussten Jungen- und Männerbildung und ‑beratung
sowie in der Beratung und Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften
Bei Interesse an einer Fachberatung durch unser Berater/innen-Team:
Bitte rufen Sie uns an: 0331 - 2879 1258 oder nutzen Sie unser Kontaktformular!
Hintergrundinfos zur Fachberatung
Das
Landesjugendamt stellt den Landkreisen Beratungsmittel für die
Jugend(sozial)arbeit in Aussicht, die für folgende Zielstellungen in
Anspruch genommen werden können:
- Ausbau der Fachlichkeit sowie sozialpädagogische und konzeptionelle Weiterentwicklung
- Konzeptentwicklung, Planung und Evaluation von Projekten
- Entwicklung und Begleitung neuer Ansätze bzw. Modellvorhaben vor Ort
- Ausbau und Qualifizierung geschlechtsspezifischer Ansätze
- Stärkung von Beteiligungsmöglichkeiten und ehrenamtlichem Engagement
- Abbau sozialer Benachteiligungen unter Kindern und Jugendlichen
- Entwicklung von Strukturen und Organisationsformen insbesondere freier Träger
- Qualitäts-/Verfahrensmanagement und Prozessbegleitung
- Förderung des regionalen Erfahrungsaustausches
- Unterstützung bei der Entwicklung eines Leitbildes für die Jugend(sozial)arbeit.
- Nicht gefördert werden
Fortbildung und Supervision sowie die (Weiter-) Entwicklung von
KICK-Träger-Leitfäden.
|