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Volksentscheid: Strikte Rauchgegner siegen in Bayern
Spiegel Online,
http://spiegel.ivwbox.de/cgi-bin/ivw/CP/1014;/politik/deutschland/c-20/r-97/p-druckversion/a-704602/be-PB64-cG9saXRpay9hcnRpa2Vs/szwprofil-1014?r=http%3A//www.spiegel.de/politik/deutschland/0%2C1518%2C704602%2C00.html&d=90325.83604583723http://spiegel.ivwbox.de/cgi-bin/ivw/CP/1014;/politik/deutschland/c-20/r-97/p-druckversion/a-704602/be-PB64-cG9saXRpay9hcnRpa2Vs/szwprofil-1014?d=30321148http://www.spiegel.de/cgi-bin/vdz/CP/spiegel/politik/deutschland/c-20/r-97/p-druckversion/a-704602/be-PB64-cG9saXRpay9hcnRpa2Vs/szwprofil-1014http://count.spiegel.de/nm_trck.gif?sp.site=999904. Juli 2010

In Bayern wird bald Deutschlands strengstes Rauchverbot gelten. Beim Volksentscheid stimmten fast zwei Drittel der Wähler dafür, das Rauchen in Kneipen, Gaststätten und Bierzelten zu verbieten - ohne Ausnahmen. Die Wahlbeteiligung fiel überraschend gering aus.

München - Bayern steht vor der Einführung des bundesweit strengsten Rauchverbots in der Gastronomie. Bei einem Volksentscheid siegten die strikten Rauchgegner klar. Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis stimmten 61 Prozent der Wähler dafür, das Qualmen in Kneipen, Gaststätten und Bierzelten ausnahmslos zu verbieten. Das Gesetz tritt am 1. August in Kraft.

Im Freistaat waren am Sonntag knapp 9,4 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Die Wahlbeteiligung lag nach dem vorläufigen Endergebnis bei 37,7 Prozent und damit deutlich niedriger als bei Landtags- oder Bundestagswahlen üblich. Es musste aber kein bestimmtes Mindest-Quorum erreicht werden.

Bei der Wahl wurde die Initiative "Ja! zum Nichtraucherschutz" von der SPD, den Grünen, regionalen Nichtraucher-Initiativen, Sport- und Ärzteverbänden sowie Umwelt- und Gesundheitsorganisationen unterstützt. Dagegen trat das Bündnis "Bayern sagt Nein!" an - getragen vom Verein zum Erhalt der Bayerischen Wirtshauskultur und der Tabakindustrie.

Bei einer Mehrheit der Gegner wäre es bei den geltenden Regeln geblieben. Demnach ist das Rauchen im Freistaat in Schulen, Bahnhöfen, öffentlichen Gebäuden und Speisegaststätten verboten. Ausnahmen sind aber Festzelte, Nebenräume größerer Gaststätten und Eckkneipen, wenn diese kleiner als 75 Quadratmeter sind und Jugendliche unter 18 Jahren keinen Zutritt haben. Hier kann der Wirt selbst entscheiden.

Damit ist es ab August vorbei. Künftig wird es nur ganz wenige Ausnahmen geben, zum Beispiel dürften psychisch Kranke weiter in speziellen Räumen in Kliniken rauchen.

Weiterlesen: Spiegel Online

 

 

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