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POTSDAM /
INNENSTADT -
Die Schriftstellerin George Sand beschrieb 1832 in ihrem Roman „Valentine“
Opiumräusche, die Tänzerin Anita Berber kreierte in den 1920er Jahren den Tanz
„Kokain“ und die Chansonsängerin Edith Piaf schrieb über ihre
Morphiumabhängigkeit. Dies sind nur drei Beispiele von Rauscherlebnissen, die
nicht allein berühmte Frauen erlebten.
SZENE: Die Frau im Rausch
Leseabend über Drogenerfahrungen
MAZ,
04.06.2010
Von Ulli Wittig
Obwohl einige ihre
Erfahrungen
festgehalten haben, ist das Thema Frauen und Rauscherfahrungen bisher
nur wenig
erforscht. Dagegen gibt es eine Fülle von Büchern, in denen
Drogenerfahrungen
von Männern im Zentrum stehen.
Eine
der wenigen Anthologien, die einen Einblick in das Thema Frauen und
Rausch
gibt, ist das Buch „Tänzerinnen zwischen Himmel und Hölle. Frauen
erzählen ihre
Rauscherfahrungen“ von Michael Horowitz, Cynthia Palmer und Ronald
Rippchen.
In
der Veranstaltungsreihe „Machen Drogen schön?“ des
Suchtpräventionsvereins
„Chill out“ im Café „11-Line“ in der Charlottenstraße 119 stellten
Corinna
Liefeld und Katharina Richter Auszüge aus dem Buch vor und nahmen das
Publikum
mit auf eine Reise in unterschiedliche Zeiten, zu unterschiedlichen
Orten und
vor allem zu vielfältigen imaginären und wahren Erzählungen über
Erfahrungen
mit Opium, Kokain, Alkohol oder LSD.
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