spacer

 

 
 

 



Über uns
Angebot
Themen & Fakten
Substanzinfos
News
Termine
Team
Kontakt
Links
Chill out e.V.
alte Website (vor 2006)
Intern
Impressum
Newsletter
Hier für unseren Newsletter eintragen!

Name
E-Mail
Anmelden
Abmelden

 
Über uns arrow News arrow Artikel des Monats arrow Januar 2010 - Alkoholkonsum: Volle Pulle Spaß
Januar 2010 - Alkoholkonsum: Volle Pulle Spaß Drucken E-Mail

Alkoholkonsum: Volle Pulle Spaß
Einen Abend mit Freunden ohne Alkohol findet Paula, 14, langweilig. Sie ist lieber cool als nüchtern

Tagesspiegel vom 04.02.2010
Von Hadija Haruna

Einen Grund zum Trinken findet Paula immer. Im Winter trifft sie sich mit Freunden gerne vor Einkaufszentren in Berlin, im Sommer beginnt der Cliquentreff im Park gepflegt mit Bier und Wein. „Den Alkohol kriegen wir mit gefälschten Schülerausweisen oder einfach so im Spätkauf, weil wir älter geschätzt werden“, sagt sie. In der Stimme der 14-Jährigen klingt Stolz durch.

Bei Bier und Wein bleibt es meist nicht, wenn sich Paula* mit ihren Freunden trifft. Oft kommen härtere Sachen ins Spiel. Und mitunter auch die Handykamera, mit der die Spaßgelage gefilmt werden. Wer leert schneller sein Glas? Wer traut sich, etwas Verrücktes zu tun? „Zum Beispiel barfuß durch den Schnee rennen“, sagt Paula. An diesen Abenden wird viel gelacht. Sie sind lustig.

Kein Jugendlicher würde sich wohl selbst je als potenziellen Komasäufer bezeichnen. Nur gelegentlich stürzt einer ab, im schlimmsten Fall kommt der Rettungswagen. Das mit dem Alkohol beginnt vielleicht auf einer Klassenfahrt, an Silvester oder auf einer Geburtstagsparty. In Berlin trinken Jugendliche zum ersten Mal im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren. Das sagt die von der Fachstelle für Suchtprävention herausgegebene Studie „Jugendliche – Alkohol – Hintergründe“. Befragt wurden Jungs und Mädchen zwischen elf und 27 Jahren aus allen Bezirken. Sie berichten meist von ähnlichen Rausch-Eskapaden wie Paula. Von Nächten, in denen sie im Suff über den Zaun ins Freibad geklettert sind. Von Nachmittagen, an denen sie schreiend durch die Straßen gerannt sind. Dass man diese Geschichten nicht missen möchte, sagen die Älteren. Als wäre jeder Schluck, jede Flasche, jedes Glas eine Trophäe des eigenen Reifeprozesses.

„Trinken gehört irgendwie zum Erwachsenwerden dazu“, sagt Simon. Das sei doch schon bei früheren Generationen vor ihnen so gewesen. Der 19-Jährige sitzt mit seinen Schulkameradinnen Anna und Miriam in einem Café in der Nähe des John-Lennon-Gymnasiums in Mitte. Sie lachen viel und erzählen offen über vergangene Geschichten. Simon kann sich nicht entscheiden, von welcher seiner Trink-Anekdoten er berichten soll. Er erzählt, wie er nach einer Fahrradtour mit Freunden übermütig mit seinen Klamotten in den See gesprungen sei und am nächsten Tag in der nassen Kleidung habe weiterfahren müssen. „Keine schöne Sache“, sagt er und lacht. Während des Gesprächs sind die drei Freunde manchmal selbst ein bisschen entsetzt, aber der Unterhaltungswert ihrer Geschichten ist groß. „Ist zwar traurig, aber bei uns gehört Alkohol zum Feiern dazu. Enthemmt Partymachen“, sagt Anna.

„Man ist nicht per se cool, wenn man viel trinkt. Aber man ist irgendwie uncool, wenn man es nicht tut“, sagt Miriam.

Weiterlesen: Tagesspiegel Online

 

 

News
Termine
Mon Aug 09
Sommercamp Babelsberg

chilli-kompt_03_bunt_georgia-fr-web22kb

Direkt zu Papilio - Suchtprävention im Kindergarten

Direkt zur Drugchecking-Initiative Berlin-Brandenburg: www.drugchecking.eu

 

spacer
 
spacer
 

spacer
 
© 2010 SuchtPräventionsFachstelle
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.