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Daten und Zahlen Drucken E-Mail

An dieser Stelle haben wir für sie zusammengefasst, welche Studien relevantes Zahlenmaterial über das Konsumverhalten junger Menschen hergeben und an denen sich die Zielstellung der Drogen- und Suchtpolitik orientieren sollte.

Die Datenlage über die Verbreitung von psychoaktiven Substanzen in Potsdam und Brandenburg ist insgesamt dürftig. In Bezug auf die so genannten nichtstofflichen Risikoverhaltensweisen und Abhängigkeiten gilt dies für ganz Deutschland.

Folgende Studien geben relevantes Material für Deutschland und Brandenburg her:

BZgA-Studie "Drogenaffinität Jugendlicher in Deutschland"

Alle drei bis vier Jahre befragt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Rahmen der "Drogenaffinitätsstudie" 12- bis 25-Jährige in ganz Deutschland zu ihrem Konsum psychoaktiver Substanzen. Zu Alkohol und Tabak werden die jungen Menschen sogar öfter befragt. Durch die immer wiederkehrenden Fragen können bezüglich der wichtigsten Konsummuster langfristige Trends abgebildet werden. Die Zahlen gegen allerdings keine regionalen Unterschiede oder kurzfristige Trends wieder. Zudem können nur für die am meisten verbreiteten Drogen (Alkohol, Tabak, Cannabis) valide Zahlen abgebildet werden - schon bei Ecstasy, Heroin und Kokain liegen nur Schätzwerte vor.

Die aktuelle Drogenaffinitätsstudie finden sie auf der Seite der Bundesdrogenbeauftragten zum Download [PDF 67 KB].

In diesem Artikel berichteten wir über die letzte Veröffentlichung der BZgA-Drogenaffinitätsstudie am 14. November 2008 und zitierten die gemeinsame Presseerklärung der Bundesdrogenbeauftragten und der BZgA.

Brandenburger Jugendliche und Substanzkonsum

Der Arbeitskreis Daten/Berichterstattung setzte im Auftrag der Landessuchtkonferenz beim Ministerium für Gesundheit (MASGF) im Frühjahr 2005 in drei kreisfreien Städten und fünf Landkreisen erstmals einen Fragebogen zur Verbreitung des Alkohol-, Tabak- und Cannabiskonsums unter Brandenburger Schülerinnen und Schülern der 10. Klassenstufe ein.

Auf einer Pressekonferenz am 05. September 2005 stellte Ministerin Ziegler die Ergebnisse der ersten Erhebung (2004) vor.
Hier finden sie eine Zusammenfassung der Ergebnisse von 2004.
Hier finden sie den Bericht der Befragung "Brandenburger Jugendliche und Substanzkonsum 2004" zum Download [PDF 572 KB].

Die Befragung wurde 2008 wiederholt, so dass 2009 erstmals Vergleichszahlen im Zeitverlauf vorliegen. An der Wiederholungsbefragung nahmen 9.400 Brandenburger SchülerInnen der 10. Klassen aus 14 Landkreisen und kreisfreien Städten teil.

Den Fragebogen zur Studie finden sie zum Download hier [PDF 135 KB].

Die wichtigsten Ergebnisse aus der Schülerbefragung von 2008 gegenüber denen von 2004:

  • Vergleicht man die Ergebnisse der beiden Schülerbefragungen zeigt  sich ein Rückgang in den Raucherquoten bei Jungen um 9% und bei Mädchen um 12%
  • Das durchschnittliche Einstiegsalter ist innerhalb von vier Jahren von 13,1 auf 13,3 Jahre gestiegen.
  • Der Anteil von  Rauchern in Förderschulen (36,6%) ist fast viermal höher als in Gymnasien (10,0%)
  • Eine Reduktion des regelmäßigen Alkoholkonsums ist bei Mädchen um 27% und bei den Jungen um 15% erreicht.
  • Das Durchschnittsalter für den ersten Rausch ist von 13,8 auf 14,0 Jahre gestiegen.

Die wichtigsten Studienergebnisse und das Design der Befragung 2008 sind in einer Ausgabe des Magazins inpuncto nachzulesen [Download von der Website des LASV: PDF 1,2 MB].
Die vollständige Studie 2008 für das Land Brandenburg finden sie zum Download hier [PDF 160 KB].
Die Auswertung für die Landeshauptstadt Potsdam finden sie zum Download hier [PDF 600 KB].

ESPAD-Studie

Daten über das Konsumverhalten von Brandenburger Schülerinnen und Schülern der neunten und zehnten Klassenstufe liefert regelmäßig alle drei bis vier Jahre die Schülerstudie „European School Survey Project on Alcohol and Other Drugs“ (ESPAD). Der "Key Result Generator" auf der Website des Projekts bietet die interessante Möglichkeit, die Werte aus Deutschland mit denen anderer teilnehmender Länder zu vergleichen.
Den aktuellen Report der Erhebungen in Deutschland (2007) können sie hier downloaden [PDF 1,2 MB].

Die Brandenburger Landesstelle für Suchtfragen (BLS) extrahierte hieraus die wichtigsten Brandenburger Ergebnisse in einer Kurzfassung der Studie [PDF 74 KB].

HBSC-Studie

Daten über das Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen von 9 bis 17 Jahren liefert die weltweit durchgeführte Studie „Health Behaviour in School-Aged Children“. Allerdings liegen auch hier keine Daten für Brandenburg vor. Die Berichte der deutschen Sektion der HBSC-Studie finden sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts.

KIGGS

Umfassende Ergebnisse über das Konsumverhalten und die Verbreitung von Auffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter liefert das Kinder- und Jugendgesundheits-Survey (KIGGS).
Die KIGGS-Ergebnisse zum Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsum von Jugendlichen in Deutschland finden sie als PDF zum Download hier.
Hier finden sie weitere Aspekte der KIGGS-Studie (wie die Verbreitung von Essstörungen, Risiken und Ressourcen für die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie die Arzneimittelanwendung bei Kindern und Jugendlichen).

EBDD und DBDD

Zahlenmaterial bieten auch die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD, engl. EMCDDA) und ihr Ableger in Deutschland, die Deutsche Referenzstelle für die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD)

Forschungsinstitute  

Empirische Forschungsergebnisse darüber hinaus werden in Deutschland vor allen folgenden Forschungsinstitutionen erhoben:


 

 

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Papilio (Kurs II) MODUL VI: „Integration und Reflexion“

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Direkt zu Papilio - Suchtprävention im Kindergarten

Direkt zur Drugchecking-Initiative Berlin-Brandenburg: www.drugchecking.de

 

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